Reisen

Mallorca Reisebericht



Unsere Mallorcareise starteten wir dieses Jahr am 14. März 2018 – Wie jedes Jahr buchten wir von Zuhause einen Mietwagen, diesmal bei OK – wir waren immer sehr zufrieden mit dieser Firma. Gleich am 2. Tag fuhren wir Richtung Norden vorbei an Inca und dann nach Alaro, dort gibt es eine Serpentinenstrasse hinauf zum Ausgangspunkt des Berglokals „Es Verger“. Da wir in Plajta de Palma wohnten und HP hatten, aßen wir keinen Lammbraten, der ja in diesem Lokal hochgelobt wird. Hier haben wir das Auto stehen gelassen und sind zu Fuß auf die Ruine Puig d Àlaro ca 1,5h steil bergauf und 1h herab gewandert. Mit einem atemberaubenden Blick über die Insel wurden wir belohnt. Diese Frühlingszeit ist genau die Richtige, um hier auf der Insel zu wandern.
 

Diesmal haben wir uns einen wärmeren Tag für die Wanderung im Norden der Westküste ausgesucht. Wir fuhren die Ma10 nach Banyalbufar und wanderten der Küste im Wald entlang dem Serra de Tramuntanagebirge nach Port des Canonge. Gute Luft, zwitschernde Vögel und eine gute Laune begleiteten uns. Wir lieben das Meer und dieses sieht man ja rund um die Insel von Malle zur Genüge.

Wieder abwärts der MA 10 entlang der serpentinenartigen Strasse Richtung Port Antratx, vorbei an Banyola – kleinen fast unbewohnten Dörfern und Estellencs – durch das Gebirge mit wirklich tollem View. Port Antratx ist eine malerische mit Cafes gesäumte Hafenstadt – vielen kleinen Booten und netten Menschen. Diese Fahrt vom Nordosten bis ans Meer hat mich sehr beeindruckt und möchte ich auf alle Fälle noch einmal fahren.

Pollenca-, ach wie oft sind wir hier schon unachtsam vorbeigefahren, wenn wir von Formentor nach Hause gefahren sind. Ganz versteckt liegt dieser kleine Ort, wo man mit seinen 365 Stufen auf den Kalvarienberg hinaufsteigen kann. Enge Gässchen, nette Geschäfte mit handgemachten Produkten, mir gefällt es hier sehr gut.Es gibt so tolle Fotomotive, einfach unglaublich. Ganz oben am Berg hat man natürlich wieder eine super Aussicht auf den Hafen von Pollenca und bis nach Formentor. In der Osterwoche, am Karfreitag ist hier reges Treiben, denn die Osterprozession findet hier statt. Wenn ihr in Mallorca seid, kommt hierher und trinkt am Fuße der Treppen einen leckeren Kaffee –

namens „Marabans“, der wird hier auf der Insel geröstet, wir haben uns sogar die Rösterei angesehen und natürlich Bohnen für zu Hause mitgenommen. Das Torrefacto ist ein für Mallorca typisches Röstverfahren, bei der Zucker hinzugefügt wird , daher werden ihm die Bitterstoffe entzogen.

Natürlich sollte man auch nach Binnisalem fahren, um sich die Winzerei von Jose l. Ferrer anzusehen und sich ein Rotwein-Flascherl kaufen. Hier kostet er 7 Euro und er lässt sich ganz gut trinken.

Die Buchten auf Malle sind ja der Oberhammer, wir kennen schon sehr viele davon und fahren schon nur mehr diejenigen an, die uns am Besten gefallen. Natürlich ist die Zeit im September die Allerbeste für uns, weil wir sehr gerne schwimmen und das Wasser zu dieser Zeit unglaubliche 28 Grad hat. Glasklar und angenehm, einfach unbeschreiblich!
Jetzt im März kann man um die Buchten von Cala Mondrago gut wandern, fotografieren, picknicken und genießen.
Jetzt im Frühjahr hat das Wasser kalte 15 Grad, aber wir haben schon mutige Schwimmer gesehen  🙂
Vielleicht konnte ich euch ein paar Tipps geben, falls ihr auch auf diese tolle Insel fliegt. Sie hat für jeden was zu bieten.
Danke für euer Interesse
Zitat des Tages:
So viel ist sicher, Reisen tut immer gut!

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